Dein innerer, weiser Mönch

Achtsamkeit, Meditation, weg vom Stress.

Ja den habe ich gefunden, den Mönch. Im Netz, wie vieles was mit Achtsamkeit betitelt wird. Wäre die Achtsamkeit so präsent in der realen Welt wie im Netz, dann … Aber das ist ja nicht das Thema. Das Thema ist Sprache, zumindest ist es meines, jetzt gerade. Zitat myMONK

… Mehr Geld, mehr Karriere, mehr PS, mehr Sex. Mehr, als zu holen ist. (die Menschen Anm. d. Verf.) Prallen dabei steinhart aufeinander wie Abrissbirnen, reißen Beziehungen ein, die Grenzen anderer, ihre eigene Gesundheit. Pausenlos …

Zitat aus diesem Artikel.

Und das kann er, der Mönch, manchmal, finde ich. Sprache, und damit meine ich nicht Grammatik oder Interpunktion. (Ja, da war ein Komma vor dem und, ich weiss) Damit meine ich Aussage, Kraft, die Fähigkeit Bilder zu zeichnen, Aufmerksamkeit und Erstaunen auszulösen. Sex hilft dabei, aber auch Abrissbirnen. Beim Mönch finde ich sie, die Sprache, die mich achtsam macht.

… ein gewaltiger Schwarm von verzogenen Kindern, die ihre Spielzeuge kaputt machen. …

Zitat aus einem Zitat von Alan Watts (ähm ja, oder so) aus demselben Artikel.

Ein weiteres Beispiel, diesmal wieder vom Mönch, und wieder aus demselben Artikel:

… Wir verwechseln (…) mit dem enttäuschendem Spielzeug und bezahlen mit der Gegenwart dafür …

Beim Mönch gibt es auch noch andere Artikel, nicht immer trifft er, so finde ich, und manchmal treibt der Mönch die Achtsamkeit etwas gar sehr in die Enge der Moderne. Aber es geht hier ja um die kraft der Sprache, und das gefällt mir am Mönch, solange es geschrieben bleibt.

Danke für achtsame Lesevergnügen.

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