Archiv für Oktober 2009
In Hull steige ich aus. Verlasse die Fähre. Verlasse die mir vertraute Verkehrswellt und bewege mich von nun an links, so der Plan. Konzentriert wie selten zirkle ich mein Auto durch das Hafen-Städtchen, entspanne mich erst auf dem Highway „The North“ etwas. Auffallend, die Engländer fahren ohne Licht. Das ist gut. Meine Scheinwerfer sind noch nicht ab geklebt. Auf einem Parking Space, direkt neben dem Highway halte ich an. Während Shania Twain mich fragt unter welchem Bett denn nun meine Schuhe wären, versuche ich die Klebedinger, gekauft auf der Fähre, am richtigen Ort auf meine Scheinwerfer zu kleben. Es beginnt zu regnen. Sonntag 10:00Uhr Ortszeit. Hätte ich gewusst dass der Regen bis Dienstag Morgen nicht mehr aufhören würde, ich hätte wohl auf der Stelle gewendet. Gut das der Mensch nicht in die Zukunft blicken kann. alles lesen =>
Nun bin ich also da. Ullapool. Angekommen am ersten Ziel meiner kleinen Reise. Nach einigem Suchen bin ich sogar in der Lage internetten zu können. Also bin ich noch nicht am Ende der Welt.
Zum Ziel geführt hat mich fast durchweg mein treues Navi. Allerdings nicht ohne seinen eigenen Kopf durch zu setzten. alles lesen =>
…5.1 Mio. Einwohner. Das ergibt 64 Menschen pro km2.
Die Schweiz hat 184 Mkm2.
Kanada nur 3,3 Mkm2.
Das Fernweh brennt schon seit ein paar Wochen. Immer häufiger steigt mir der Duft der Wälder von Kanada in die Seelennase. Bilder der vielen kleinen Seen und der fast unendlichen Strassen steigen in meinem Kopf auf, lassen mich nicht mehr los. Doch Kanada ist weit, zu weit. alles lesen =>
Angeregt durch diese Aktion habe ich mich an die alten Mappen mit Fotos aus meiner Jugend erinnert. Beim durchsehen der Bilder kamen haufenweise Erinnerungen hoch…
Die meisten der Bilder sind technisch nicht sehr gut. Aber sie rühren alle an meine Gefühle.
Was waren das für Zeiten. Nächte haben wir in verdunkelten Badezimmern verbracht. Mit Armschwung Belichtungszeit gezählt und mit Fingern ab gewedelt. Stundenlang Schablonen geschnitten um den Kopf der Angebeteten über dem See schweben zu lassen.
Was für ein Genuss ein Bild in den Händen zu halten…
Gefunden habe ich die Blogparade über diese Seiten.
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Dieses Bild weckt Erinnerungen an die Vergangenheit, an die Anfänge meiner Knipserei…
Leicht irritiert bin ich, seit geraumer Zeit. Ich baue an einem Blog, deshalb lese ich viel in anderen Blogs. Über Fotografie, Kunst und was genau nun Kunst ist und sein soll. Und weil ich ja auch Kunst machen will, irgendwann…
Aber je mehr ich lese was Kunst in der Fotografie ist oder sein soll, desto unsicherer werde ich was meine künstlerischen Ambitionen anbelangt.
Analog!
Das meistgenannte “Kunst oder nicht” Kriterium bei der Fotografie. Nicht immer stehen die Schreiber offen dazu. Schreiben zwar Sätze wie: “Ich habe nichts gegen die Digiknipsen.” Oder etwas subtiler: ” Auch die Digitalfotografie hat durchaus ihre Berechtigung.” Liest man dann ihre Artikel etwas genauer, stellt man schnell fest dass das Verhältnis zum Digitalen wohl eher von Ablehnung geprägt ist. Was ja durchaus eine legitime Haltung ist. alles lesen =>